vegane Trockenbürste ohne Wildschweinborsten für Schönheit und Gesundheit
Gesundheit,  Schätze,  Schönheit (Sie & Er)

Vegane Trockenbürste

Weitersagen:

Eine Bürste – viele Vorteile! Sowohl für die Pflege der Haut als auch für die allgemeine Gesundheit eignet sich die Anwendung einer Trockenbürste. Wichtig dabei ist, dass immer Richtung Herz gebürstet wird (Stichwort Lymphdrainage, Durchblutung fördern). Dabei kann man kreisförmig oder gerade bürstend vorgehen und arbeitet sich so Stück für Stück von den Fußsohlen nach oben und von den Fingerspitzen abwärts. Besonders belebend wird es, wenn man anschließend eine Wechseldusche vollzieht oder sich kalt abbraust. Es geht aber auch ’ne normale Dusche – gelöste Hautschuppen werden entfernt und anschließend kann die Haut mit einem Pflegeprodukt eingecremt werden.

Leider sind die meisten dieser Bürsten mit Wildschweinborsten, Rosshaar (beides als Naturfaser bezeichnet) oder Plastik bestückt. Manchmal kommt dann noch eine Schlaufe aus Leder dazu…


Mehr zur Anwendung und den vielen Vorteilen der Trockenbürste gibt’s z.B. hier: Bürstenmassage: Mit Streicheleinheiten zur Gesundheit


Diese Bürste kommt ohne Wildschweinborsten aus, sie besitzt stattdessen Agavenfasern! Besonders praktisch ist die Handschlaufe. So liegt sie besonders gut in der Hand und mit leichten Verrenkungen erreicht man auch noch seine Rückseite, ohne extra eine langstielige Variante nehmen zu müssen. Ich benutze diese Bürste regelmäßig seit ca. einem Jahr und habe mir gleich zwei davon geholt – dann geht das Bürsten doppelt so schnell! Die Borsten sind ziemlich hart, daher sollte sie auf jeden Fall ohne oder mit nur sehr wenig Druck benutzt werden. Rötungen sind noch ok aber keine Kratzer! Die ersten Anwendungen können noch etwas unangenehm sein, das verliert sich aber schnell. Jedoch darf man nicht damit rechnen, dass die Anwendung selbst je besonders wohltuend sein wird (außer man ist leicht masochistisch veranlagt) – das Ergebnis ist, was zählt! Die Wirkung zeigt sich sofort: Macht wach und munter, peelt die Haut und keine verwachsenen Härchen mehr!


Weitere Bürsten, die ich entdeckt habe aber nicht selbst besitze:

Diese besteht aus Kaktusfaserborsten:


Diese besteht aus Sisalborsten:


Es gibt auch Klosterbürsten mit zusätzlich eingearbeitetem Bronzedraht. Als Ersatz hierfür habe ich diesen veganen Handschuh gefunden, der aus Hanf, Leinen, Baumwolle und Kupfer besteht und noch dazu einfach in der Waschmaschine gereinigt werden kann. Da er keine Borsten besitzt, wird die Nutzung mit Sicherheit sanfter ausfallen (ich werd’s testen!):

(Update 1.4.19: der Handschuh hat eine sehr gute Qualität und Verarbeitung. Der Bestellung lag außerdem noch ein Lippenpflegestift bei.  Der Handschuh eignet sich meiner Meinung nach besonders gut als mikroplastikfreies Peeling. Die Anwendung kann sowohl nass als auch trocken erfolgen und die  Reinigung ist problemlos. Der Bronzedraht soll Wärme erzeugen und  manch einer sagt, auch den Energiefluss anregen. Dazu kann ich leider  nichts sagen aber warm wird’s durch die Reibung ohnehin. Ich sehe den Handschuh (trocken angewendet) höchstens als ein Einstiegsprodukt zum Trockenbürsten. Vielmehr aber ist er ein tolles Pflegewerkzeug! )


Die Bürsten sind trocken anzuwenden. Bei Nässe würde sich das Holz irgendwann spalten (hab’s versucht, is‘ so…).

Ist man auf der Suche nach einer richtig weichen Streichel-Bürste, bleibt vermutlich nur der Griff zur Kunstfaser (Plastik).


Gibt es unter euch Matrosinnen und Matrosen jemanden, der die Bürstenmassage bereits für sich entdeckt hat? Falls dem so ist, lasst gerne einen Kommentar hier und berichtet von euren Erfahrungen damit!


2 Kommentare

  • Detailverliebt

    Liebe Chris,
    toll, dass Du die verschiedenen Bürstenarten vorstellst. Bisher hatte ich gedacht, Naturborsten sind Naturbosten. Das ist sehr interessant, wie unterschiedlich die Massagebürsten sind.
    Ich selbst habe vor einigen Wochen mit Bürstenmassage begonnen und habe es zu meinem Morgenritual gemacht.
    Liebe Grüße Sandra

    • Cpt. Chris von Mohnolog

      Ahoi Sandra,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Das Wort Naturborsten ist tatsächlich etwas irreführend.
      Frohes Bürsten weiterhin! LG Cpt. Chris

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