Festivals & Veranstaltungen,  unterwegs

Festival-Mediaval 19

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Selb: vom 6.9. bis zum 8.9.19 war wieder mal einiges los für Gaumen, Augen und Ohren!

Beim Öffnen der Luke meiner Kajüte schallt mir schon die Live-Musik vom Goldberg entgegen. Es wird Zeit! Schnell die Crew zusammentrommeln, sich in Schale werfen und auf zum wilden Treiben.

Die einmalige Stimmung auf Selbs Festival ist mit Worten kaum zu beschreiben. Es ist für jede Altersklasse und jeden Geschmack etwas dabei. Das Programm ist bunt gemischt und die zahlreichen Marktstände laden zum Bummeln ein. Meine Eindrücke gibt es hier in Form von Fotos mit kurzen Beschreibungen.


Uns zog es als Erstes auf das Piratenfloß und wir gönnten uns „einen“ Grog: süffig, außerordentlich belebend und gut gemischt! Das wird’s künftig auch öfters auf dem heimischen Floß geben.


Absolut begeistert war ich von diesem Stand:

Vegane, glutenfreie, frisch gekochte Speisen, noch nicht mal Müll mit Einweggeschirr produzieren dank essbarer Teller – das alles scheint hier kein Problem zu sein! Bevor man bestellt, kann man sich in Ruhe ansehen, was man dann auch bekommt. Die angebotenen Speisen wurden mit Preisauszeichnung gut sichtbar und mundwässernd präsentiert. Die Crew verkostete etwas, ich meine mich zu erinnern, dass es auch sehr schmackhaft war.


Dieses Jahr kam ich auch in den Genuss der riesigen 1-€-Gurken. Dazu nahm ich einen Salat, den hätte man aber getrost weglassen können… Aber die Gurke! Die war echt der Hit!


Auch dieses Jahr wieder dabei: Veganes Langos. Und auch dieses Jahr wieder: Sau lecker! Der Simply-V-Käse macht sich echt gut auf diesem Gebäck, das mit einigen Tomatenwürfeln, etwas Ruccola und Knoblauch meine Liebe gewann.


Außerdem lockte uns dieser vielversprechende Aufsteller zu einem Mitternachtssnack:

Hervorzuheben ist, dass es jeweils für vegan und nicht-vegan einen extra Angestellten mit eigenem Kochbereich gab – es schmeckt dann doppelt so gut, wenn man keine Sorge haben muss, dass vielleicht doch der Belag verwechselt werden könnte oder dergleichen.


Zwischendurch gönnten wir uns gerne mal ein Schnäpschen oder Likörchen:


Wir entdeckten „süße Kräuter“, in Indien auch bekannt als Pan Mukhwas, die man nach dem Essen für die Verdauung und einen guten Atem nascht:


Viel Wissen und Düfte brachte uns der freundliche Mensch von Pan Om näher. Seine herausragende Handwerkskunst begeisterte uns, deshalb kauften wir eine aus Holunderholz gefertige Duftskulptur. Das Holunderholz besitzt im Inneren Mark, das die (hochwertigen) ätherischen Öle aufsaugt. Verschlossen wird diese Duftkammer mit einer Glasmurmel. Diese nimmt man ab, um daran zu schnuppern und gute Laune, Kreativität, Konzentration … (die Wirkung ist natürlich auch abhängig von dem Öl, das man wählt) anzuregen, ohne sich permanent mit einem Duft einzunebeln. Leider sind die Skulpturen mit Bienenwachs behandelt, wie ich im Nachhinein feststellen musste. Dennoch möchte ich hier zu dem Shop verlinken, da der Betreiber auch noch andere tolle Unikate herstellt und wirklich hochwertige Öle führt: www.pan-om.de


Mein (anonymer) Smutje erfüllte sich einen kleinen Traum.


Beim Living Chess durften wir einer unterhaltsamen Partie Schach beiwohnen, die mit witzigen Kostümen und Dialogen geschmückt war.


Leider mangels Platz im Bauch nicht mehr verköstigen können: veganen Flammkuchen, Kichererbsensuppe und die Köstlichkeiten vom Vegetarix Stand.


Am späten Abend wurde es kalt. Sicherlich kennen viele die kleinen Taschenwärmer, die ihre Füllung durch Knicken eines Metallplättchens erhärten und warm werden lassen. Leider werden diese recht schnell kalt und man muss sie zu Hause kochen, um sie wieder benutzen zu können. Doch jetzt kommt der absolute Knaller: *Taschenofen! Ein mit Samt überzogenes Gehäuse, das mit Glasfasermaterial ausgestattet ist. Dort hinein kommt ein Holzkohlestäbchen, das man anzündet. Durch ein kleines Loch kann genug Sauerstoff hineingelangen und das Stäbchen brennt komplett ab. Es erzeugt bis zu vier Stunden wohlige Wärme. Wir haben uns vorher etwas belesen und fanden heraus, dass es bei vielen Nutzern einfach ausgeht. Stimmt. Deshalb haben wir es im zweiten Anlauf 1-2 cm anglimmen lassen, bevor wir es hineingelegt haben. Das hat super funktioniert und wir werden uns für den Winter auf jeden Fall noch mehr davon besorgen, diesmal dann im *grünen Doppelpack mit mehr Brennstäben.


So viel zum Geschmack im Mund…

…abschließend noch was zum Geschmack im Ohr

Besonderen Anklang fanden folgende Bands bei mir (beim FM19):

  • Ye banished Privateers
  • Heilung
  • leider nicht selbst besuchen können aber sicherlich auch wieder der Hammer: Dragol

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